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Logbuch
Okt

20

2014

ÖSTERREICH TOUR DATES

Der Koffer ist gepackt für Österreich: Vier Städte in vier Tagen, das gibt wieder reichlich Sachertorte, Weinglaserl und Mozartkugeln. Hier nun die Termine für die Vortragsreihe: "Was kommt, wenn Familie geht?":


20.10.2014 SALZBURG
ORT: Bildungshaus St. Vigil, Ernst Grein Str. 14
ZEIT: 19:30 Uhr


21.10.2014 NEUMARKT
ORT: Pfarre Neumarkt, Kirchengasse 1, 4720 Neumarkt
ZEIT: 19:30 Uhr


22.10.2014 GRAZ
ORT: Bildungshaus Maria Trost, Kirchbergstr. 18, 8044 Graz
ZEIT: 19.20 Uhr


23.10.2014 WIEN
ORT: Erzbischöflicher Palais, Wollzeile 2, 1010 Wien
ZEIT: 18:30 Uhr


 

Okt

19

2014

Es steht ein Koffer im Nirgendwo

Mein Bedarf an Streik ist derzeit restlos gedeckt. Zweimal bin ich diese Woche bereits hängen geblieben mit der Bahn. Mittwoch morgen musste ich mein wunderbares Wellness-Hotel ohne Wellness überstürzt verlassen, um überhaupt noch einen Zug zu bekommen. Am gleiche Tag ließ man mich dann ohne Durchsagen, Anzeigen und Zug einfach an einem Bahnsteig stehen. Das Wochenende in Südbaden ist abgesagt, weil die Bahn nicht fährt und gerade erfahre ich noch, dass mein Flug am Montag wegen Streiks jetzt auch bei der Lufthansa vorverlegt wurde und ich nun bereits um 5 Uhr morgens aufstehen darf um abends in Salzburg einen Vortrag zu halten. Herzlichen Dank für diesen einzigartigen Service!

Okt

16

2014

Lauft Frauen, lauft!

Nein, was für eine neue Freiheit! US-Arbeitgeber bezahlen jetzt das Einfrieren der Eizellen, damit die fleißigen Arbeitsbienchen, auch Frauen genannt, nicht ständig von der tickenden biologischen Uhr abgelenkt werden. Damit ist endlich Platz für Karriere und Arbeit bis zum Umfallen in den besten Jahren unseres Lebens. Manche feiern dies nun als neue Freiheit für Frauen, ich würde sagen: Eine neue Stufe der Ausbeutung der Frauen ist erreicht. Grund genug für eine Kolumne, die finden Sie hier

Okt

14

2014

"Sie können gut reden"

Das schönste Kompliment des Abends bekam ich nach meinem Vortrag in Fulda vom Senior im Hause Rübsam. 98 Jahre ist der alte Herr bereits und es hat mich sehr gefreut, dass er auch gekommen war zu der Veranstaltungsreihe "Menschen die etwas zu sagen haben". Einen herzlichen Dank an meine Gastgeber für einen ganz besonderen Abend!

Okt

8

2014

"Jünger, bunter, weiblicher"

„Jünger, bunter, weiblicher“ hat der Generalsekretär der CDU-Deutschlands, Peter Tauber, als Parole für eine Parteireform der CDU ausgegeben. Genau darüber haben wir diskutiert in Willich bei der MIT (Mittelstandsvereinigung der CDU). Mit von der Partie: Moderator Stefan Simnacher und Jan Schoofs von der School of Governance in Duisburg. Erstaunliche Einigkeit zwischen Publikum und Podium in der Feststellung, dass die größte inhaltliche Diskrepanz derzeit zwischen der Partei-Basis und der Partei-Spitze besteht. Und es bleibt natürlich auch die Frage offen: Wohin mit den Stammwählern der CDU, die in der Regel weder jung, noch weiblich, noch bunt sind. Brauchen wir bald Quoten für weiße, alte Männer?

Okt

8

2014

Was ist uns Familie wert?

Die Österreicher haben es drauf - nämlich auf Band. Meine Rede in Feldkirch in der Vortragsreihe "Wissen fürs Leben" steht jetzt auch auf deren Youtube-Kanal komplett zur Verfügung. Immer wieder erstaunlich ist ja, dass sich die Österreicher mit den gleichen familienpolitischen Debatten rumquälen wie wir. Das zeigt wiederum: Es ist kein deutsches Problem, sondern in allen westlichen Industrienationen derzeit gleich. Den Link zum Video finden Sie hier.

Okt

14

2014

"Sie können gut reden"

Das schönste Komopliment des Abends bekam ich in Fulda vom Senior des Unternehmens: "Sie können gut reden". 98 ist der alte Herr schon und es hat mich sehr gefreut, dass er zu dem Abend im Hause RÜBSAM auch gekommen ist, obwohl die Treppen nicht einfach waren!. "Menschen, die etwas zu sagen haben" heißt die Vortragsreihe, die das Unternehmen aus Fulda regelmäßig veranstaltet und ich möchte Danke sagen für einen ungewöhnlich herzlichen und amüsanten Abend.

Okt

1

2014

Frauen bekommen Kinder, Männer nicht!

Wir können jetzt noch weitere 100 Jahre über Feminismus diskutieren, aber an den Tatsachen kommen wir nicht vorbei: Frauen bekommen Kinder, Männer nicht. So einfach ist es manchmal. Hier das Interview, das ich der Arbeiterkammer Vorarlberg in Österreich gegeben habe für deren Verbandsmagazin. Besonders gefiel mir diese Frage: "Man könnte sagen, Ihre Position zur Mutterschaft ist in Zeiten, wo alle nach Gender-Gerechtigkeit und Gleichberechtigung rufen, radikal antifeministisch, wie sehen Sie das?" Antwort Birgit Kelle: "Mutterschaft ist etwas Urweibliches, und wenn sich Feminismus um diese Domäne, also die Weitergabe des Lebens, nicht kümmert, dann ist etwas mit dem Feminismus falsch und nicht mit mir." Das ganze Interview als PDF finden Sie hier.

Sep

29

2014

Verrat an der Familie

Das Magazin der FOCUS macht mir diese Woche echte Freude. Die Kollegin Ulrike Plewnia hat sich einmal die Mühe gemacht, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Familienpolitik zu erstellen. Fazit: Der Staat drängt Mütter in den Job und Kinder damit in die Krippe. Endlich kommen die Eltern zu Wort, die dies System nicht mitmachen wollen. Auch bei mir hatte man angefragt, als Vorsitzende des Vereins Frau 2000plus e.V. ist es genau das Thema, um das wir uns im Verein sehr intensiv kümmrn. Zitat:  "Widerstand formiert sich. Die erfolgreiche Buchautorin Birgit Kelle agiert mit ihrem Verein „Frau2000plus“ von ihrem Quartier am Niederrhein aus. Immer wieder erhebt die Mutter von vier Kindern ihre Stimme zu Gunsten der Mütter, „für deren Erziehungsleistung es keinerlei Anerkennung gibt“. Kelle lacht sarkastisch: „Viele meinen heute doch tatsächlich, nur noch naive oder blöde Frauen würden sich für das traditionelle Lebensmodell entscheiden.“ Den ganzen Beitrag findet man online hier

Sep

25

2014

Retro-Weibchen

Das Österreichische Magazin PROFIL beschäftigt sich in seiner aktuellen Ausgabe mit dem "Rückfall" von Frauen in alte Familienmodelle. Ja, man ist echt erschüttert. "Retroweibchen" sind diese Frauen, die am Herd stehen. Glückwunsch PROFIL, damit hat die Diffamierungsskala für Frauen, die sich um Kinder und Familie kümmern noch einen weitere Stufe erreicht. Und was für ein Bild hat man zur Illustration verwendet? Richtig: Wieder mal im Archiv gekramt, um ein Bild aus den 50ern zu finden. Liebe PROFIL-Redaktion, ich hätte Ihnen helfen können, eine der Millionen aktuellen Hausfrauen abzulichten, ich kenne da ein paar. Das nächste Mal vielleicht...

Sep

23

2014

Arbeiterkammer Österreich

"Die Weiterfahrt auf dem Streckenabschnitt bis Stuttgart werden wir wegen polizeilichen Ermittlungen nur mit 30 km/h bestreiten" - macht nichts liebe Deutsche Bahn. Auf der Hinfahrt habt ihr mich bei Wasser und Brot inklusive Verspätung 10 Stunden lang aufgehalten. Diesmal bin ich ausgerüstet dank meiner Gastgeber im Vorarlberg, die mich für die Heimreise ausgestattet haben: Rotwein aus dem Burgenland, Mozartkugeln aus Salzburg, Käse aus dem Vorarlberg und ein Überraschungspäckchen! Das sollte bis Düsseldorf reichen. Eingeladen hatte die Arbeiterkammer Vorarlberg, eine Art staatliche Arbeitervertretung, die es überall in Österreich gibt. Die zahlreichen Vorträge in Österreich in den vergangenen Monaten haben gezeigt: Die Österreicher diskutieren über Betreuungsgeld, Frauenquote und Krippen genau die gleichen Themen wie wir in Deutschland. Leider ist die Familienpolitik dort ebenso eindimensional wie bei uns.

Sep

20

2014

THS Akademie in Bingen

Wenn mein ADEO-Autorenkollege Sebastian Moll bei mir anfragt, dann kann ich nicht nein sagen. Nicht nur dass er ein sehr sympathischer Kerl ist, er hat auch noch ein äußerst amüsantes Buch geschrieben mit dem wunderbaren Titel: "Du sollst nicht atmen" über die Fragen, ob Jesus wohl Vegetarier war und warum wir aus ökologischen Gründen das Atmen am besten sofort einstellen. Eingeladen war ich an die THS Akademie für pastorale Führungskräfte nach Bingen, wo er selbst neuerdings doziert. Sehr lebhaftes Publikum, wir haben viel gelacht. Und danke auch für die phantastische Kürbissuppe an der langen Tafel.

Sep

13

2014

Sex And The City in Helpup

Wenn man mit einem Mann verheiratet hat, dessen Fußballverein in Bielefeld ansässig ist, dann kennt man den Kommentar: "Die Stadt gibt´s doch gar nicht". Ähnlich geht es einem mit Helpup, da wiederum will man gar nicht wissen, wo es liegt und es ist sicher kein Zufall, dass Helpup neben Bielefeld zu finden ist. Wunderbare Mädels gibt es aber überall und so habe ich nicht gezögert, als die Anfrage von Freundin Rike kam: "Kommst du auch zu uns zu einer Lesung, wir haben aber kein Budget". Dafür gab es Prosecco und gute Laune. Bezahlt wurde ich dann doch, allerdings sozusagen mit "Naturalien". Fotografin Daniela Voigt, die ihr Fotostudio als Räumlichkeiten zur Verfügung stellte, hat mich abgelichtet. Und dazu gelernt habe ich auch etwas während des Shootings: Wenn es unbequem ist, dann sieht es gut aus. Danke an Rike und Dani für diesen wunderbaren Tag in Helpup und an alle Frauen hier der Tip: Daniela macht Hammer-Fotos.

Sep

5

2014

Gendergaga

Facebook bietet seinen deutschen Mitgliedern ab sofort die Wahl aus 60 verschiedenen Geschlechtern. Die Abteilung „Dinge, die die Welt nicht braucht“ ist damit um ein Kapitel reicher und man sucht händeringend nach dem "Gefällt mir nicht"-Button, den es leider nicht gibt. Das schreit natürlich nach einer Volle-Kelle-Kolumne. Hier eine Kostprobe: "Jeder ist das, was er fühlt. Geschlecht nur noch soziale Konstruktion und nicht mehr eingeengt durch die unerbittlichen Fesseln der Biologie. Vergessen Sie den Badezimmerspiegel und die Chromosomen: Jeder ist was er/sie/es/* will. Und wenn ich heute verkünde, dass mein Geschlecht ab sofort „Butch“ ist, dann bin nicht etwa ich ein Fall für einen guten Therapeuten, sondern mein ungläubiger/s/* Gegenüber ein Fall für die Antidiskriminierungsstelle. Wird Zeit, dass der Deutsche Ethikrat eine Sondersitzung einberuft, bislang hatte man sich dort nur mit einem möglichen dritten Geschlecht beschäftigt. Ganz schön fahrlässig." Die ganze Kolumne wie immer bei The European

Sep

26

2016

Katrin und die Familie

„Auch mit Kindern zu Hause zu bleiben, muss möglich sein. Ich habe es selbst gemacht“ – diese Worte der grünen Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt nachzulesen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom vergangenen Sonntag, muss man schon fast zweimal lesen, um sie zu glauben. Brauchen Sie auch nicht glauben, leider riecht das ganze einfach nur nach Wahlkampftaktik. Denn niemand bei den Grünen hat vor, das auch in Taten umzusetzen. Und nun sagt man mir zwar persönlich eine gewisse optische Ähnlichkeit mit Frau Göring-Eckardt nach, eine inhaltliche Nähe muss ich aber entschieden verneinen. Warum das so ist: Nachzulesen in der Kolumne Volle Kelle

Sep

7

2014

Dann lieber Bluse auf!

Das evangelische Magazin Chrismon wieder vorbildlich gendersensibel: Aufmacher: Frauen lernen im Workshop, sich wie Männer zu kleiden und zu benehmen. Inklusive Klischee-Explosion, Busen abbinden und mit Watte gefülltem Kondom in der Hose. Also dann liebe EKD doch lieber: Bluse auf! Ein Hoch auf die Weiblichkeit. Auch ganz großartig zu finden auf der Homepage von Chrismon recht neben dem Artikel: Dort erklärt ein herr Voß, warum es nicht nur falsch ist sondern sogar schadet, wenn man die Welt nur in zwei Geschlechter aufteilt. Man sieht: Die Evangelische Kirche und ihre Medien arbeiten weiter an der eigenen religiösen Belanglosigkeit.

Aug

18

2014

Schwesig: Nicht meine Ministerin

Im Moment liefert Familienministerin Manuela Schwesig nahezu täglich Steilvorlagen zur Bestätigung meiner Theorie, dass sie gar nicht vorhat Politik für alle Frauen im Land zu machen, sondern nur für diejenigen, die ihre Vorstellung vom Frausein teilen. Aktuell geht eine Warnung an alle Hausfrauen vom Familienministerium aus. Grund genug für eine Kolumne bei A.T. Kearney. Ein Ausschnitt: "Wer aber den Anspruch erhebt, Ministerin für alle Frauen im Land zu sein, muss mehr tun. Als Mutter von vier Kindern brauchen ich und all die anderen Millionen Frauen keine Bedenkenträger und Super-Nannys im Familienministerium, die uns erklären, was gut für uns ist. Ich bin schon groß und ich weiß was ich tue. Was mir fehlt, ist eine Familienministerin, die mir hilft, mein Leben so zu gestalten, wie ich es für richtig halte – selbst dann, wenn sie meinen Weg persönlich nicht nachvollziehen kann. Solange muss ich sagen: Nicht meine Ministerin!" Den ganzen Text finden Sie hier

Aug

14

2014

Frau sein heute

Nach meinem Vortrag in Linz vor einer ganzen Weile, lernte ich eine junge Frau kennen, die zu meinem Vortrag gekommen war, ohne zu wissen, wer ich bin. Ein Freund hatte sie mitgeschleift. Danach saßen wir noch bei ein paar "Glaserln" zusammen. Es war ein toller Abend und ihr gab er zu denken.  Hier das literarische Resultat. Vorab ein Ausschnitt: "Damals während meiner Studentenzeit haben wir (2 Freundinnen und ich) ein Plakat entworfen für ein Frühlingsfest in der Campus Bar. Wir haben uns damals für eine schwarz weiß Cartoon-Grafik entschieden die die langen Beine einer jungen Frau darstellte an der Pflanzen hochwachsen, als Symbol des Frühlings. Das Plakat wurde damals vom „Gender-Institut“ an der Universität zensiert. (Am Institut waren nur Frauen beschäftigt!). Zu sexistisch lautete die Aussage. Wir verstanden damals die Welt nicht mehr. ... weiterlesen

Aug

3

2014

WAMS-Portrait: Kelle stellt Grundkonsens in Frage

Die Welt am Sonntag widmet sich heute unter dem Titel: "Kinder, Küche, keine Krippe" meiner Person mit einem Portrait. Ich schaue mal kommentarlos über die Bebilderung hinweg (50er-Jahre-Style Persil-Werbung), denn es ist ein ausgewogener Beitrag geworden über meine Kritik an der derzeitigen Familienpolitik in Deutschland. Nur in einem würde ich dem Redakteur Till-Reimer Stoldt widersprechen, wenn er schreibt, ich würde den "gegenwärtigen Grundkonsens der Familienpolitik in Frage stellen" - Welcher Grundkonsens? Haben wir etwa einen gefunden? Haben wir ihn jemals diskutiert? Ich stelle fest: tatsächlich drängt die Familienpolitik alle Familien linientreu in den Doppelverdienerhaushalt mit Kindern in der Krippe, alternativ in der Ganztagsschule. Tatsächlich wünschen sich aber alle Familien laut allen Umfragen eines: Mehr gemeinsame Zeit mit der Familie. Es gibt gar keinen Grundkonsens nur eine Familienpolitik, die glaubt, sie sei alternativlos....Also ich hätte durchaus ein paar Ideen. Das Portrait findet sich auch online unter diesem Link

Jul

2

2014

Küche oder Konferenz?

Die Businessmoms Mainz laden ein zu ihrer Reihe "Frauenrollen - Mutterbilder" 5 Frauen werden diskutieren, ob es die echte Wahlfreiheit für Mütter gibt. Freue mich, dass so viele Perspektiven aufs Thema mit dabei sind. ... weiterlesen

Jun

28

2014

Stuttgart: Demo für Alle

Erziehungsrecht ist Elternrecht - dafür demonstrierten wieder unzählige Eltern und Familien in Stuttgart und ließen sich auch vom Regen nicht abhalten. Besonders hat mich gefreut, dass diesmal neben Vertretern zahlreicher Parteien auch ein Sprecher eins muslimischen Verbandes mit von der Partie war. Absurd ist, dass diese Demonstration friedlicher Mitbürgern mit einem Polizeiaufgebot von 800 Mann geschützt werden musste. Einen herzlichen Dank hier noch einmal an die zahlreichen Polizeibeamten, die schon vor der Demo um die 100 Krawallmacher einsammelten, die mit Gewalt für ihre Version von "Toleranz" warben. Großes Kino auch die Schilder der Gegendemonstranten: "Geh doch ins Kloster", "Sex für Alle" oder auch ganz originell: "Erleuchtung per Arschfick" - das nenne ich doch ein echtes politisches Programm! Die Demos der Eltern werden fortgeführt. Inzwischen finden auch in NRW und Niedersachsen Demonstrationen statt von Eltern, die sich nicht von Bildungsplänen vorschreiben lassen wollen, welche Werte sie an ihre Kinder vermitteln.

Jun

24

2014

JU München SommerLounge

Und wieder eine Premiere: Ozapft is - Mein erster Fassanstich! Im Augustiner Biergarten in München durfte ich vor meinem Vortrag erst einmal das Fass anstechen. Ich muss zugeben, ein eher weniger erfolgreiches Unterfangen. Der JU-Vorsitzende Dr. Hans Reichert musste schon zur Hilfe eilen, damit nicht das ganze Bier im Eimer landet.

Jun

23

2014

Paul Lücke Gespräch


 


 Einmal im Jahr lädt die CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis zum Paul-Lücke-Gespräch nach Bensberg ein, diesmal durfte ich zur Frage "Was kommt, wenn Familie geht?" den Vortrag halten. Es folgte eine wirklich spannende Diskussion, die wie so oft offenbarte: Die Basis und die Parteiführung der CDU sind zumindest in Sachen Familienpolitik auf völlig unterschiedlichen Planeten wohnhaft. Wir arbeiten dran....

Jun

16

2014

FOCUS: Macht den Laden zu!

Mein Vorschlag im aktuellen FOCUS Magazin: Bundesfamilienministerium zu machen, es macht sowieso keine Familien- sondern astreine Arbeitsmarktpolitik. Liest sich im Fazit dann so: ... weiterlesen

Jun

11

2014

Pöbeln im Namen der Toleranz

Der aktuelle EUROPEAN Print ist wieder beim Zeitungshändler Ihres Vertrauens zu erwerben und widmet sich diesmal der Frage der Debattenkultur im unserem Land. Die Interviews darin wurden vorher bereits online gestellt, sind also auch dort komplett zu lesen. Neben Jörg Kachelmann, Christian Lindner und Thilo Sarrazin auch das Interview mit mir. Hier ein Ausschnitt:


The European: Frau Kelle, woran denken Sie bei dem Satz: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen?“ - Kelle: Ich benutze den Satz nicht.


The European: Warum? - Kelle: Entweder ich sage etwas, oder ich sage es nicht. Wer ist denn auch bitte schön die Instanz, die darüber entscheiden darf, was man denn nun sagen darf und was nicht?
Jeder, der die Phrase „Das wird man doch wohl noch sagen dürfen …“ heute noch benutzt, wird übrigens sofort in die populistische Stammtisch-Ecke gestellt, wahlweise an den politisch korrekten Pranger.


Das ganze Interview finden Sie unter diesem Link - oder natürlich am Kiosk.

Jun

10

2014

Wozu ist Gender gut?

Nein, die Fotos auf dem Cover täuschen nicht: Das Gespräch mit Frau Prof. Dr. Janssen, Leiterin des wunderbaren Studienzentrums für Genderfragen der EKD in Hannover, war wenig erfreulich und leider auch nicht informativ. Trotz mehrfacher Nachfrage konnte ich leider nicht erfahren, wo die Gendertheorien mich in meinem Leben als Mutter bestätigt und auch nicht, warum ich ständig gerettet werden muss aus meinem Leben. Am Schluss lief es dann ganz aus dem Ruder, denn wenn argumentativ nichts mehr zur Hand, kommt das, was immer kommt: Die böse Faschismuskeule. Auf dem Niveau kann ich leider nicht diskutieren, deswegen habe ich das Gespräch an diesem Punkt abgebrochen. Online ist das ganze Interview übrigens hier nachzulesen.

Jun

3

2014

Thologie vom Fass

Selten so ein wunderbares Format für eine Veranstaltung erlebt wie die "Theologie vom Fass" Reihe. Erfunden in den USA als "Theology from the tube" erobert das Konzept gerade den deutschsprachigen Raum. Immer in einem Brauhaus, immer zwei Halbe (Vortrag und Diskussion) und ein theologisches "Stamperl", diesmal von Pater Georg Rota. Nachdem ich bereits die Fass-Tour Wien-Salzburg-Linz-München hinter mich gebracht habe im vergangenen Herbst, diesmal Eichstätt. Wir hatten wirklich weiß-blauen bayrischen Himmel, gutes Bier und eine absolut gendergerechte Lokation wie man auf dem Schild sehen kann.

Mai

28

2014

Katholikentag in Regensburg

Ich habe ja nicht gewusst, dass der Name des Austragungsortes tatsächlich so eine Rolle spielt beim Katholikentag, aber geregnet hat es weiß Gott eine Menge! Und wen trifft man dort? Natürlich den Papst. Wenn auch nur aus Pappe, konnte ich mir aber nicht entgehen lassen. Die Programmpunkte wie "Meditatives Bogenschießen", "Sinnsuche im Tattoo-Studio" und "Yoga am morgen" habe ich ausgelassen, dafür aber unheimlich viele engagierte Katholiken und zahlreiche neue kulinarische Spezialitäten kennen gelernt. Ein Dank hier noch einmal an meinen Herbergsvater, der nicht nur mich, sondern die ganze Sippe samt Kindern privat bei sich untergebracht hat, inklusive Verpflegung, philosophischen Gesprächen mit viel Rotwein bis tief in die Nacht und einem Traumblick auf den Dom. Danke Regensburg. Meine Kolumne "Mein erstes Mal" in der Katolikentagszeitung, die täglich erschien, findet sich übrigens hier als PDF zum Nachlesen hier unter dem Link.

Mai

26

2014

Ein Klo für alle

Gestern Besuch im Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Hannover. Vorbildlich hat man hier die neue EKD-Kampagne "Eine Tür ist genug" umgesetzt und das Urinal für Männer mit friedfertigen Blumen besetzt. Damit gibt es jetzt nicht nur eine Tür für alle, sondern auch ein Klo für alle. Der gendersensible Mann von heute pinkelt im Sitzen. Und das ist konsequent meine Herren, denn im übertragenen Sinne ist das Urinal doch wahrlich ein Phallussymbol und damit ein ständiges Mahnmal für die Herrschaft des Patriarchats und in Zeiten, in denen doch nun wirklich alle wissen, dass ein Penis nur eine soziale Konstruktion ist, zudem auch noch völlig überflüssig.

Mai

22

2014

PRAG: Familientag im Tschechischen Parlament


Die letzte Station auf der Drei-Länder-in-vier-Tagen-Tour: Internationale Familienkonferenz mit Vertretern zahlreicher Länder im Tschechischen Parlament in Prag.

Es ist bei solchen Veranstaltungen immer wieder interessant zu sehen, wie sich die gleichen familienpolitischen Probleme in zahlreichen europäischen Ländern wiederfinden. In den östlichen Ländern ist man nur ein bisschen zeitverzögert hinterher. Ob Krippendiskussion oder Sinn und Unsinn von Gender Mainstreaming - überall sind die gleichen Entwickungen zu beobachten. Ein Grund mehr, sich international zu vernetzen!

Mai

20

2014

SÜDTIROL: Algund und Bozen bei bester Wetterlage

Zwei Tage Südtirol bei bester Wetterlage - Vortragsreisen können schlechter verlaufen. Morgens bereits der gigantische Blick von meiner Hotelterasse auf Burg Sigmundskron, danach zwei Abende vor vollem Haus in Algund und Bozen. Die Initiative "Bewegung für das Leben-Südtirol" hatte mich eingeladen, um über Familienpolitik zu reden. Ganz groß war die junge Dame im Publikum, die mir schon während meines Vortrages durch ständiges Kopfnicken auffiel. Ich schwöre, sie sah nicht älter aus als 20 und erzählte mir anschließend, sie habe bereits sieben (!) Kinder und all diese Sprüche von Fremden, wie: "Könnt ihr bald mal aufhören mit dem Kinderkriegen" und "Habt ihr auch noch andere Hobbys" kämen ihr so bekannt vor. Auch hier wieder das déjà-vu: Überall ist es das Gleiche, wenn man als Frau beschließt mehr als die statistischen 1,38 Kinder zu bekommen und sie dann auch noch selbst groß ziehen will. Kulinarisch war die Reise auch wieder ein Gewinn, besten Dank an Christian Raffl für den Gutschein zum Online-Bestellen von regionalen Köstlichkeiten und den Tipp im Restaurant, die "Bozener Schluzkrapfen" zu probieren. Zweimal Dauen hoch!

Mai

19

2014

ÖSTERREICH: Gebt den Müttern das Geld!


Handy vergessen, Zug verpasst, Flieger in Düsseldorf trotzdem inklusive (!) Handy noch erreicht: Sowas funktioniert nur mit einem geduldigen Ehemann, der seinen Tagesplan durcheinanderwirft um mich rechtzeitig Richtung Flughafen zu manövrieren. Meine viertägige Vortragsreise führt zunächst in den schönen Vorarlberg auf Einladung der "Initiative - Wertschätzung der Familienarbeit" und des Familienreferates der Marktgemeinde Lauterach. Mit von der Partie war hier auch der ORF, der den Vortrag und die Diskussion für die Sendung "Focus" unter dem Titel: "„Gebt den Müttern das Geld! Lagert die Erziehung unserer Kinder nicht aus!"mit aufgezeichnet hat. Der ORF schreibt über die Sendung: "Die Hörer bekommen bei Birgit Kelle keine gängigen Positionsbestimmungen zu Familienpolitik und Kindererziehung geliefert. Ihr fehlt die Frage an die Familien, wie sie es gerne haben möchten. Ob sie vielleicht ihre Kinder selbst erziehen möchten." Die Sendung ist unter diesem Link noch einmal zusammengefasst, unter diesem Link auch als Podcast zu hören. Wegen der hohen Hörerresonanz wird sie am Samstag, 23. August, von 13.00 bis 14.00 Uhr, und Donnerstag, 28. August, von 21.00 bis 22.00 Uhr noch einmal beim ORF Radio Vorarlberg wiederholt!


 

Mai

12

2014

BLUSEZU jetzt auch in den Niederlanden

Ein gutes Gefühl - gerade das Paket des Verlages ausgepackt mit den druckfrischen Exemplaren meines Buches, das jetzt in den Niederlanden als Übersetzung erschienen ist. An das Cover muss ich mich erst gewöhnen, aber der Warnhinweis gefällt mir schon mal gut: "Dit Boek is niet politiek correct!". Auch ohne Übersetzung zu verstehen...

Mai

7

2014

"Ich bin so frei"

Es wird Zeit für ein Outing als Düsseldorf-Fan, was nicht schwer fällt angesichts der grandiosen Aussicht von der Terrasse der "Pebble`s Bar" im Hyatt Düsseldorf. Eingeladen hatten mich DIE FAMILIENUNTERNEHMER (ASU) und DIE JUNGEN UNTERNEHMER (BJU) um unter der Überschrift "Ich bin so frei!" über den Sinn und Unsinn von Gleichmacherei und Political Correctness zu sprechen und zu debattieren. Ein Abend mit vielen interessanten Gesprächen und vor allem guter Laune. In Unternehmerkreisen finden sich offenar immer noch viele Freigeister, denen die Regulierungswut unserer Regierung genauso widerstrebt, wie mir.

Apr

8

2014

"Populistische Anbiederei"

Das muss ein echt queeres Fest gewesen sein bei veganem (!) Menü zur Eröffenung des Studienzentrums für Genderfragen der Evangelischen Kirche in Deutschland. EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider beginnt seine Tischrede mit Kritik an mir, immerhin hatte ich wiedrum sein hübsches Studienzentrum für Genderfragen kritisiert. Zitat Schneider: „Solche polemische Kritik und die Zustimmung zu ihr (das bin ich) lassen darauf schließen, dass mit ‚Gender‘ Gefühle und Ängste bei Menschen angesprochen werden“ Mein Buch mit dem „Aufschrei“ gegen einen „vermeintlichen Genderwahn“ versteht er als eine „populistische Anbiederei an veränderungsunwillige konservative Kreise“ - das müssen wiederum meine Leser sein. Immerhin, er hat das Buch gelesen. Großes Kino auch die weitere Redner_In Lucie Veith, die dem erstaunten Publikum erklärte, dass es 4.000 "Varianzen der geschlechtlichen Differenzierung" gäbe und jedes 2.000 Kind intersexuell sei. Da hat die EKD ja reichlich Handlungsaufträge!

Mrz

31

2014

Keine Kinder machen auch nicht glücklich

Ökonomen und Soziologen wollen in zahlreichen Studien festgestellt haben, dass Menschen ohne Kinder glücklicher sind, als Menschen mit Kindern. Aber wie berechnet man denn Glück? Das fordert nahezu heraus für eine Kolumne bei A.T. Kearney - Die Neuerfindung der Familie. Hier ein Ausschnitt: "Es stellen sich ja automatisch immer ein bisschen die Nackenhaare auf, wenn Ökonomen über Glück reden. Oder gar über das Glück, das Kinder bringen, oder auch nicht. Lassen sich denn Glücksgefühle überhaupt ökonomisch erfassen? In Zahlen pressen? Vergleicht man überhaupt die richtigen Menschen miteinander? Jeder Mensch findet sein Glück ja zunächst in ganz anderen Dingen. Jemand der keine Kinder will, ist ohne Kinder auch sicher glücklicher. Jemand der gegen seinen Willen kinderlos bleibt, ist ohne Kinder sicher nicht glücklich, oft sogar verzweifelt. Die Forscher haben sich Menschen von gleichem Alter, Status und Einkommen vorgenommen und in ihrem Glücksempfinden gemessen, im Ergebnis sind die kinderlosen also glücklicher, sagt der Ökonom. Nach Aufrechnung aller Plus- und Minuspunkte also negative Bilanz. Leider lässt sich die echte Vergleichsgruppe gar nicht darstellen, man müsste ein Leben zweimal leben und erforschen. Die gleichen Menschen einmal mit Kindern und einmal ohne Kinder und dann ein Fazit ziehen – was war besser, was hat glücklicher gemacht? Diesen Versuch wird es niemals geben, er steht nicht zur Verfügung und so können wir nur die Summe einzelner Glücksmomente und einzelner Unglücke zusammenrechnen aus einzelnen Leben und aufrechnen." Der ganze Text ist hier

Mrz

29

2014

"Provokante Thesen"

Was ist eigentlich provokant daran, wenn man über Familie spricht und das Publikum einhellig nickt? Das 10. Lippeforum des Evangelischen Arbeitskreises der CDU und der Jungen Union in Lippe stellte „Familie und Ehe“ in den Mittelpunkt. Die Lokalpresse schreibt unter dem Titel: Provokante Thesen und deutliche Worte: "Erwartungsgemäß entfachte der rund einstündige Vortrag eine heftige Diskussion, wobei deutlich wurde: die Zuschauer waren mit Birgit Kelle einer Meinung, dass Erziehung in die Hand der Familie gehört, Familien gestärkt werden und wieder „eine Lobby“ erhalten sollten. Der Staat solle, wie am Beispiel Frankreich in der Praxis vorgelebt, Familien steuerlich weniger belasten und mehr schützen, damit, so Kelle, „Familie ab dem dritten Kind nicht so etwas wie ein teures Hobby wird“. Mit dem Fazit „das war erfrischend und hat vielen aus der Seele gesprochen“, kommentierte EAK-Vorsitzender Wolfgang Strohmeyer den ebenso kurzweiligen wie interessanten Vortrag Kelles. Der ganze Beitrag hier unter dem Link

Mrz

28

2014

Was können Unternehmer für Familien tun?

Eine wirklich interessantes Streitgespräch war das beim Unternehmertag des BKU (Bund katholischer Unternehmer) im Hause SOER in Oelde. Vor der Kulisse der Kunstsammlung von Hausherr Dr. Thomas Rusche, Besitzer des "Kleidergens" und der Mann, der Kanzler Schröder den ersten Brioni verkaufte. Schade, dass Msgr. Prof. Dr. Schallenberg so früh wieder weg musste, wir hatten uns gerade so schön in die Haare bekommen in der Diskussion.....

Mrz

20

2014

Düsseldorf gendert das Milchmädchen

Wir haben in diesem Land sehr offensichtlich immer noch nicht genug Sorgen, so dass die Kapazitäten mancher Leute offenbar noch genug Spielraum lassen, um sich mit sprachlichen Spielereien auseinander zu setzen. Düsseldorf hat jetzt laut BILD einen "Gutmenschen-Duden" erstellt, indem alle Unbedarften belehrt werden, welche Worte sie noch benutzen dürfen und was sehr sehr genderunsensibel ist  - das Ganze gleich mit Gegenvorschlägen, wie man es besser ausdrückt. Und so wir aus der "Heulsuse" eben eine "Person, die viel weint", aber auch der Fachmann und das Milchmädchen muss dran glauben. BILD hat mich um Stellungnahme gebeten, zur durchgegenderten Sprache. Fazit: "„Es wäre wichtiger öffentlich zu diskutieren, dass Mütter, die ihre Kinder zu Hause groß ziehen, nicht mehr als ,Heimchen am Herd‘ diffamiert werden sollten – das ist nämlich echter Sexismus". Den Beitrag gibt es auch online und zwar hier

Mrz

5

2014

Veranstaltungen

5. März 2014 HELMSTEDT - Die CDU Helmstedt feiert politischen Aschermittwoch, ich bin dabei. Programm:
18:30 Uhr Begrüßung: Norbert Dinter, Stadtverbandsvorsitzender CDU Helmstedt
18:45 Uhr Verleihung des "Hans-Otto-Kieschke-Ehrenpreises"
19:15 Uhr Buffet (im Eintrittspreis enthalten)
20:00 Uhr Vortrag Birgit Kelle: "Dann mach doch die Bluse zu - Ein Aufschrei gegen den Gleichheitswahn" - Anschließend Diskussion
Ort: Schützenhaus Helmstadt, Maschweg 9, Eintritt 11 Euro
Weitere Infos unter diesem Link




 6. März 2014 MÜNCHEN - Unter dem Titel: "Alles Liebe oder was?" steht die Veranstaltungsreihe der Kirchengemeinde St. Philipp Neri in München Neuperlach. Am 6. März halte ich dabei einen Vortrag zum Thema: "Was kommt, wenn Familie geht - und Vater Staat nicht lieben kann?". Ort: Kirchenzentrum St. Philipp Neri, Kafkastr. 17, 81737 München, 20 Uhr; Eintritt frei.
Weitere Infos unter diesem Link


 




 8. März 2014 INGOLDSTADT - Frühstücksdialog zum Tag der Frau mit Gerda Hasselfeld, Birgit Kelle und Christine Haderthauer. Termin: Samstag, 8. März, ab 9:30 Uhr, Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte e.G. : Eingang Hallstaße, Ingolstadt.
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Feb

28

2014

CICERO: Alice Schwarzer war gestern

Bei Portraits weiß man ja nie, was am Ende rauskommt. CICERO hat es ganz gut gemacht, ich erkenne mich wieder. Besonders gut gefiel mir der Satz: "Kelle benötigt selbst morgens um zehn nur ein Stichwort, um in Fahrt zu kommen" - Wenn einem die Themen am Herzen liegen, dann ist die Tageszeit doch egal! Zu lesen in der aktuellen Printausgabe von CICERO, Ausgabe März 2014.

Feb

22

2014

The next Generation

Immer wieder spannend mit jungen Mädchen über das Frausein zu diskutieren. Herzlichen Dank für die Einladung der Düsseldorfer Mädchen-Gruppe "Looking Good" fürs Zuhören und Debattieren.

Feb

20

2014

Wenn Augstein seine Feindbilder versammelt

Der FreitagNun, man muss sagen, es gibt doch tatsächlich Schlimmeres, als zwischen Matthias Matussek und Henryk M. Broder zu stehen. Hobby-Gärtner Jakob Augstein, im Zweitberuf Spiegel-Erbe und Herausgeber der linken Wochenzeitung "Freitag" hat diesmal alle seine Feindbilder in eine Ausgabe gepackt. Unter dem Titel "Die Rechtsdenker - Die Rückkehr der Reaktionären" stehe ich also in einer Linie mit Alice Schwarzer, Broder, Matussek und einigen anderen, die in seinen Augen den Fortschritt behindern. Ja, es muss schlimm sein, wenn das eigene Weltbild einfach nicht das einzig mögliche ist.

Feb

12

2014

Maischberger

Gut, man muss der Redaktion zugestehen, dass sie sich wenigstens nicht hat einschüchtern lassen von den Blockwarten der Queer-Lobby, die schon vor der Sendung forderten, Menschen wie mich oder Hartmut Steeb gar nicht erst einzuladen. Selten hat eine TV-Sendung bereits im Vorfeld so viel Diskussionstoff geliefert. Die TV-Kritiken danach überschlugen sich mit Falschzitaten und Unterstellungen. Man könnte ja erwarten, dass wenigstens renommierte Zeitungen es fertig bringen, das Gesagte richtig zu zitieren oder wenigstens den Richtigen in den Mund zu legen. Aber mit Ressentiments beladen schaut es sich wohl schwer fern. Ganz wunderbar auch die Ausdrucksweise: "Das hat sie zwar nicht gesagt, aber gemeint". Merke: Egal was man sagt und in welchem Ton, jeder hört und sieht nur was er will. Für MEEDIA war ich die "geifernde Reaktionärin", die TAZ sah mich als "Pietkongdame" blieb aber damit immer noch deutlich über dem kaum noch tiefer versenkbaren Twitter-Niveau mancher Zuschauer. Allein dem Focus war aufgefallen, dass die erwarteten "Homo-Hasser" irgendwie gar nicht da waren: "Außerdem störte sich das Magazin „Queer“ an der Auswahl der Gäste. Hartmut Steeb, Generalsekretär der evangelikalen Deutschen Evangelischen Allianz, und Publizistin Birgit Kelle – das seien doch „notorische Homo-Hasser“, denen man ohnehin kein Forum bieten dürfe. Warum genau, bleibt auch nach Maischbergers Sendung etwas unklar. So äußerte sich Kelle beispielsweise differenziert dazu, dass es ihr vor allem um ein Wort gehe, das im neuen Bildungsplan auftauche, nämlich die „Akzeptanz“ von Lebensweisen, die nicht hetero-sexuell sind." Das von mir zitierte Unterrichtsmaterial der Gewerkschaft Erziehung und Wisschenschaft (GEW), das im Anschluss zu heißen medialen Debatten führte, wurde übrigens zwischenzeitlich von der GEW zurückgezogen, es soll überarbeitet werden....

Feb

11

2014

Wenn die Argumente ausgehen....

Immer wieder erstaunlich, wie sich die Fraktion der ganz besonders "Toleranten" selbst demaskiert, wenn jemand zu Wort kommen soll, der ihre Meinung nicht teilt. Beschimpfung, Beleidigung, Drohung - das ist der Umgang mit Andersdenkenden. Gerade tobt sich der tolerante Mob wieder im Netz aus, aus Anlass der heutigen Sendung "Menschen bei Maischberger". So stelle ich mir das in totalitären Gesellschaften vor, wo Meinungen nicht mehr geäußert werden dürfen, wenn sie einer Minderheit nicht genehm sind. Auch du bist Deutschland....

Jan

20

2014

FOCUS: Müssen Kinder alles wissen?

Im heutigen FOCUS habe ich meine Sicht der Dinge auf die Debatte rund um den neuen Bildungsplan in Baden-Württemberg niedergeschrieben. Über 150.000 Menschen haben inzwischen die Petition gegen den Bildungsplan unterschrieben, der die "Akzeptanz sexueller Vielfalt" fächerübergreifend einführen will. Für den ganzen Text müssen Sie sich schon ein Exemplar kaufen, hier nur so viel als Ausschnitt: "Auf der anderen Seite die vermeintlich Toleranten, die in allgemeiner Hitzelsberger-Euphorie mit großem Geschrei jeden in die homophobe Ecke stellen, der sich widersetzt. Anscheinend ist der Toleranzfraktion entgangen, dass schon heute Sexualkundeunterricht stattfindet, der Schamgrenzen durchbricht und das Etikett „altersgerecht“ nonchalant übergeht".

Jan

19

2014

Besucherrekord beim Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang der CDU in Bergkamen gehört alljährlich zu den gesellschaftlichen Highlights in der westfälischen Stadt. Am Sonntag reichten die Plätze kaum aus, so groß war der Andrang. Rekordbesuch vermeldete stolz CDU-Kreisvorsitzender Marco Morten Pufke bei der Eröffnung. Vielleicht hat die unfreiwillige Werbung der örtlichen, sogenannten "Antifa" dazu beigetragen, die sich zuvor im Lokalblatt darüber echauffiert hatte, ob man eine Journalistin wie mich, die selbst entscheidet, wo sie veröffentlich, wohl zu einer Rede einladen dürfe. Größere Zwischenfälle blieben aus, oder um es mit den Worten eines anwesenden Polizisten zu sagen: "11 Uhr morgens, das ist doch viel zu früh für die Antifa".

Jan

14

2014

Fanpost

An dieser Stelle einmal einen herzlichen Dank an Alle, die mir zum neunen Jahr Briefe, Mails, Karten, Bücher und auch das selbstkomponierte Lied geschickt haben, ich werde versuchen, allen persönlich zu antworten. Einen Brief erreichte mich heute gestern und ich finde ihn so witzig geschrieben, dass er stellvertretend für all die anderen hier auf die Seite kommt.


"Sehr geehrte Frau Kelle,  ich bin beruflich 14 mal umgezogen und unser Freundeskreis ist über weite Teile dieser Welt versteut. Seit 25 Jahren schreiben deshalb meine Frau und ich an Weihnachten eine Art Jahresrückblick an alle unsere Freunde. In 2013 habe ich einen Abschnitt Ihrer Person gewidmet, weil es mir ein echtes Bedürfnis war. Ich denke, man erkennt auch die Ironie, die bisweilen in diesen Zeilen steckt. Nehmen Sie es als kleines Dankeschön und bitte bleiben Sie sich treu, die Welt braucht Sie.


 "Seit ich diese Frau kennengelernt habe, geht es mir viel besser. Birgit heißt sie. Sie bekommt jede Woche viele Heiratsanträge, aber das stört mich nicht. Ich meine, nicht wirklich. Meine Augen kleben an ihren Lippen, wenn sie spricht, ich verschlinge ihre Zeilen, so schnell es geht und ich stalke im Internet nach ihr. Sie ist Publizistin, berät das EU-Parlament und den Bundestag. Und sie ist eine ganz normale Frau.


Gut, sie ist glücklich verheiratet, das ist heutzutage schon weniger normal. Und sie hat vier Kinder, zugegeben, das ist schon fast no go. Aber sie gibt mir als Mann das Gefühl, ich sei normal, mit ganz normalen Ansichten.


Ja, bisweilen hat sie politisch völlig abstruse Überzeugungen. Sie meint zum Beispiel, daß ihre beiden Söhne im Leben dieselben Chancen haben sollten wie ihre beiden Töchter. Und sie wehrt sich dagegen,


von Frau von der Leyens Frauenquote am Händchen genommen zu werden. Und sie meint, es gäbe ein hervorragendes Mittel, wenn man keine körperbetonten Komplimente mag: „dann mach doch die Bluse zu!“ So lautet auch der Titel ihres Buches im Adeo Verlag. Vor allem ist sie dafür, missglückte Flirtversuche von echtem Sexismus zu unterscheiden. Vielleicht hat sie etwas wenig Herzenswärme, denn ihr Mitgefühl für all die Christian W.‘s und sonstigen Naivlinge hält sich in Grenzen. Sie ist nämlich überzeugt, es gibt noch ganz viele Bettys unter ihren Geschlechtsgenoss_Innen.


Birgit Kelle hat mir meinen Glauben an eine vernünftige, nicht durchgenderisierte Zukunft unserer Gesellschaft wiedergegeben. Ihr Feminismus kämpft für die Mütter, die ziehen in der Tat den Kürzeren. Dagegen stehen unseren kinderlosen Karrierefrauen längst alle Türen mehr als offen.


Es wächst vielleicht doch eine neue, emanzipierte, selbstbewußte Frauengeneration heran, die der überlebten Diktatur des Feminismus à la Schwarzer, Süssmuth, von der Leyen und wie sie alle heißen, verständnislos gegenüber steht.


Hoffen wir, daß diese Riege bald abtritt, bevor sie noch mehr Unsinn treibt. Die Frauenquote im deutschen Generalsstab werden wir jetzt aber wohl noch durchstehen müssen."


 

Jan

13

2014

Frau Schwesigs Betreuungsgeld

Da man sich bei der SPD nahezu überschlägt mit familienpolitischer Kompetenz, darf die adrette Familienministerin nicht fehlen, mit der Vision von 32-Stunden-Arbeit für Eltern. Was faktisch ein Betreuungsgeld ist, nur mit anderem Namen, kommt aber leider als Mogelpackung daher. Meine Familienkolumne bei A.T. Kearney deshalb heute zu Familienministerin Schwesig. Ein Ausschnitt: "Eltern sollen nur noch 32 Stunden arbeiten, der Lohnausfall soll vom Staat kompensiert werden – soweit die „Vision“ von Familienministerin Manuela Schwesig und ihrer „32-Stunden-Familienzeit“. Moment, irgendwie kommt mir das bekannt vor… Eltern sollen also Geld bekommen dafür, dass sie sich selbst um ihre Kinder kümmern, nicht erwerbstätig sind und die Kinder in der Zeit nicht fremdbetreut werden. Sowas haben wir doch schon hinlänglich diskutiert, es war doch dies Prinzip Betreuungsgeld. Dies Teufelszeug in den Augen der SPD, dass Eltern nicht arbeiten, sich dafür aber um die Kinder kümmern und dafür auch noch aus Steuermitteln subventioniert Geld erhalten für den Lohnausfall, der entsteht. Toll, Frau Schwesig, Sie haben offenbar endlich erkannt, dass es super ist, wenn Eltern ihre Kinder selbst erziehen und dafür natürlich eine Kompensation brauchen für das Geld, das in der Zeit nicht verdient werden kann. Es ist also nichts anderes, als ein Betreuungsgeld nur mit anderem Namen.


Eine grandiose Mogelpackung


Und fast möchte man der frisch gebackenen Ministerin gratulieren zu dem grandiosen Erkenntnisgewinn und der Überwindung der eigenen Engstirnigkeit, wäre das Ganze nicht doch eine grandiose Mogelpackung, die zwar unheimlich sympathisch daher kommt – wer möchte nicht gern weniger arbeiten – aber der Teufel steckt ja wie üblich im Detail. Sie wolle, dass beide Eltern weniger arbeiten, hatte die Ministerin verlauten lassen. Damit wird zunächst einmal festgeschrieben: „Ich will, dass beide Elternteile arbeiten“. Was wiederum nichts Neues ist, denn Frau Schwesig hat nun wirklich oft genug erklärt, dass das Endziel der sozialdemokratischen Wirtschafts-, Entschuldigung, Tippfehler – Familienpolitik, die volle Berufstätigkeit der Frau sei. Deswegen spricht sie ja auch von Vollzeit, die nur für Eltern umdefiniert werden soll." Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link

Jan

10

2014

Mittwochsteilzeitpapa

Sigmar Gabriel mutiert zum Vorzeigepapa. Ist das nun ein Signal an die Väter im Land oder nur Medienspektakel? Grudn genug für eine Kolumne, denn die tendenz zeigt eher in Richtung Letzteres. Ein Ausschnitt: "Sigmar Gabriel hat angekündigt, sich auch weiterhin Mittwochnachmittags um seine Tochter kümmern zu wollen, da sei er dran. Wow, toll. Seine Frau sei berufstätig. Noch ein SPD-Pluspunkt. Moderne Ehe. Die Presse überschlägt sich, die Parteikollegen auch. Ja da geht ein Karrieremann mutig den Schritt voran und zeigt, wie wichtig ihm die Familie ist.


Oder doch nicht? Dies Zurschautragen einer elterlichen Selbstverständlichkeit baut leider gleich zwei falsche Illusionen auf. Zum einen erweckt es den irrtümlichen Eindruck, ein Spitzenjob als Minister, stellvertretender Bundeskanzler und Parteichef ließe sich mit dem Aufziehen eines Kindes vereinbaren. Zum anderen die Illusion, man könnte Kinder artgerecht mit Mittwochnachmittagsteilzeit groß ziehen." Die ganze Kolumne wie immer bei The European unter diesem Link.

Jan

19

2014

Neujahrsempfang

Was kommt, wenn Familie geht? – Vortrag Birgit Kelle


Die CDU Bergkamen lädt zum Neujahrsempfang mit Sektempfang  und musikalischer Begleitung und einem Vortrag von Birgit Kelle zum Thema: „Was kommt wenn Familie geht?“ Termin: 19. Januar 2014, 11 Uhr, Ort: Ökologiestation des Kreises Unna, Westernhellweg 110, 59192 Bergkamen


Anmeldung unter: CDU Stadtverband Bergkamen, Marco Morten Pufke, marco.pufke@cdu-bergkamen.de

Jan

23

2014

Lesung Schwandorf

Der "Arbeitskreis Frauenförderung"der JU Oberpfalz hat mich eingeladen über die Sexismusdebatte, den Gleichheitswahn, Frauenquote u.v.a. zu diskutieren. Termin: 23. Januar 2014, 19 Uhr, Hotel-Gasthof Ziegelhütte, Ziegelhütte 4, 92421 Schwandorf.

Jan

24

2014

Dresscode: Angezogen!

Man darf gespannt sein, ob alle Beteiligten am Ende noch ihre Kleider anhaben. Auf Einladung der CDU Siegen-Wittgenstein ein Streitgespräch zwischen Birgit Kelle und Zana Ramadani, Gründerin von Femen-Deutschland und CDU-Mitglied (!).

THESEN:
Birgit Kelle: "Wir brauchen keinen Feminismus, da er nur die speziellen Interessen von wenigen Frauen vertritt und Frauen wie mich immer noch Befreien will gegen meinen Willen.
Zana Ramadazin: "Wir sind anders. Wir sind selbstbewusst, wir stolzieren erhobenen Hauptes und das mit unserer nackten Brust. Das sieht man sehr selten, dass sich starke Frauen leicht bekleidet zeigen. Das will die Gesellschaft ja nicht sehen. Sie will nackte Frauchen und Weibchen aber nicht diese starken Frauen."

Die Veranstaltung findet statt im Spandauersaal der Siegerlandhalle in Siegen. Anmeldung bitte bis zum 20.01.2014 bei der CDU Siegen-Wittgenstein unter cdu@cdu-si.de

Dez

26

2013

Lieber Augenhöhe als Brusthöhe

Die Damen Femen haben wieder mal zugeschlagen, oder wie es eine Facebook-Freundin von mir ausdrückt: "Man gehen mir diese Idiotinnen auf den Keks". Nach Putin, unserer Heidi, dem Barbie Haus und Markus Lanz musste sich jetzt Kardinal Meisner im vollbesetzten Kölner Dom in der Weihnachtsmesse mit den nackten Brüsten beglücken lassen. Grund genug für eine Kolumne bei Volle Kelle unter dem Titel "Ach Mädchen..."
Ein Ausschnitt: "Einfach war auch das Ziel katholische Kirche. Da sind die Claqueure sicherer. In den sozialen Netzwerken sind jetzt schon genug vorhanden mit unheimlich viel Verständnis. Mit vollem Magen vom Weihnachtsbraten und ausgeruht von den Festtagen, die man zwar nicht feiert aber dennoch gerne nutzt, lässt sich der nackten Revolution gerne per Mausklick beipflichten. Ja, die katholische Kirche ist immer ein gutes Ziel und wirklich einfacher als beispielsweise eine jüdische Synagoge. Zumal in Deutschland. Oder gar eine Moschee, da könnte man ja zum Frauenbild auch einiges sagen. Ob die Herrschaften dort auch so viel Verständnis hätten für eine Störung eines ihrer höchsten Feste und die Entweihung ihrer Räume und anschließend ein Gebet gesprochen hätten für sie? Mir fällt da spontan eher wieder Russland ein…
Muss man sich mit den Femen politisch auseinander setzen? Nein. Ich unterhalte mich gerne auf Augen-, nicht auf Brusthöhe. Ich kann mit Nackten auf dem Altar nichts anfangen." Den ganzen Text finden Sie hier

Dez

18

2013

„Mir ist lieber, Ursula von der Leyen befehligt Kasernen als Kitas“

Ich bin sicher, die Entscheidung, Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin einzusetzen, wird die Comedians unseres Landes die nächsten vier Jahre beschäftigen. Was allein bereits in den vergangenen Tagen an Spitznamen für sie erfunden wurde, reicht locker für das Jahresprogramm von Mario Barth. Abseits von Klamauk anbei mein Interview für FOCUS-Online zu diesem Thema. Wenn man sich einmal davon verabschiedet hat, dass berufliche Qualifikation eine Rolle spielt beim Minister-Bingo, ist jedenfalls nicht einzusehen, warum eine Frau und Ärztin nicht die Truppen leiten soll. Ich bin ja nun die Letzte, die sich für Frau von der Leyen einsetzen würde, aber man muss doch mal bei all der Häme feststellen, als Politikerin macht sie es gut, ob man ihr nun thematisch beipflichtet oder nicht. Im Familienministerium war sie für mich trotz sieben Kindern eine totale Fehlbesetzung. Ihre Art könnte aber in diesem Ministerium gerade richtig sein. Und berufliche Qualifikation haben wir ja schon lange als Voraussetzung für ein Ministeramt abgeschafft, oder hat Frau Nahles mit ihren 20 Studiensemestern und quasi null Arbeitnehmererfahrung irgendeine Qualifikation als Arbeitsministerin? Oder Herr Gabriel als Gymnasiallehrer, ist er qualifiziert als Wirtschaftsminister? Frau Merkel ist Physikerin, was muss man gelernt haben, um Kanzlerin zu sein? Joschka Fischer unser sympathischer ehemaliger Taxifahrer hat es als Außenminister ziemlich gut gemacht in meinen Augen. Insofern: Ihr habt sie gewählt, nun lasst sie machen. Und besser, sie befehligt Kasernen, als noch einmal die Kitas. Ob die ehemalige Steuerfahnderin Schwesig dafür die Richtige ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Das Interview findet sich unter diesem Link

Dez

11

2013

Speaker`s Academy

'Bringing Knowledge to the World' - Das ist das Leitmotto der Speaker`s Academy, die mich als neues Mitglied aufgenommen hat und Redner aus der ganzen Welt vermittelt. Was insofern eine gute Idee ist, als ich langsam nicht mehr Frau der Lage bin bei der Zahl der Anfragen für das kommende Jahr und die Absprachen über Termine und Themen. Etwa 20 Vorträge in Deutschland und Österreich stehen bereits fest für das erste Halbjahr 2014, der erste Termin für 2015 auch. Wer mich also gerne einladen will zu einer Veranstaltung, Lesung, Podiumsdikussion usw. kann dies natürlich weiterhin auch persönlich bei mir tun, oder eben über die Academy.

Dez

6

2013

"Wie, du gehst nicht arbeiten?"

Der Deutschlandfunk hat mich zu seiner Sendung geladen mit dem Titel: "Wie, du gehst nicht arbeiten? - Das Leben als Hausfrau" Wie oft soll ich das eigentlich noch sagen: Hausfrauen arbeiten selbstverständlich, sie werden bloß nicht dafür bezahlt!!!!! Unter diesem Link können Sie die Sendung nochmal nachhören als Podcast. Zugeschaltet waren aus Hamburg und München Dr. Karin Jurczyk, Familiensoziologin, Deutsches Jugendinstitut e.V., München und Sönke Rix, stellvertretender familienpolitischer Sprecher der SPD- Fraktion im Bundestag. man braucht nicht extra zu erwähnen, dass wir uns inhaltlich entsprechend nicht einig geworden sind unter den Experten. Mein persönliches Highlight diesmal: Sönke Rix auf die Frage, was denn für das traditionelle Familienmodell politisch im Koalitionsvertrag bleibt, der dann all die Dinge aufzählte, wie Betreuungsgeld und Ehegattensplitting, also genau das, was er doch mit seiner Partei versucht hat abzuschaffen. Bleibt unterm Strich bei der SPD: Nichts für die traditionelle Familie.

Nov

27

2013

Mehr Freiheit für Familie wagen

Bei den Freien Wählern ist man ja an der richtigen Adresse, um über Freiheit zu reden - in diesem Fall über diejenige, die wir für Familien wieder zurück erobern müssen. Mal völlig Off-Topic hier mal ein herzlicher Dank an alle Veranstalter für die Gastgeschenke, die ich immer mitbekomme und damit bundesweite Spezialitäten nach Hause schleppe, von denen ich oft vorher noch nie gehört habe. Aus Frankfurt diesmal die "Frankfurter Bethmännchen", lecker Marzipan. Meine Kinder schließen sich diesem Dank übrigens an, sie umkreisen inzwischen immer meinen Koffer (ich brauch dringend einen größeren!) wenn ich heimkomme um ihn dann zu plündern. Ein Nachbericht zu der Veranstaltung findet sich hier.

Nov

23

2013

Gerhard-Löwenthal-Preis

Mein erster Preis als Journalistin, herzlichen Dank an die Jury, dass sie mich ausgewählt hat. Herzlichen Dank auch an meinen wunderbaren Laudator, Dr. Andreas Unterberger, soviel Lob auf einmal bin ich nicht gewohnt und dann noch dieser gewagte Vergleich mit Katharina der Großen :-). Den Ehrenpreis für sein Lebenswerk erhielt gleichzeitig der 74-jährigen Karl Feldmeyer, der von 1971 bis 2004 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung als Parlamentskorrespondent über die Bundespolitik berichtete. Berichte über die Preisverleihung und Auszüge aus den Reden finden sich bei der JF,  bei Freiewelt.net und in einem Bericht von André Lichtschlag in seinem Magazin eigentümlich frei.

Nov

22

2013

Berlin, Berlin, wir fahren nach.....

CDL BerlinStation 1 meiner Berlinreise im November - Eine Einladung von CDL, CDU und JU in Berlin Pankow, Veranstaltung mitten am Prenzlauer Berg. Ich war ja nicht sicher, ob Berlin bereit ist für "Bluse zu", der volle Saal sprach dagegen und auch die Tatsache, dass wir letztendlich fast vier Stunden diskutiert haben. Hier unter dem Link ein Bericht der CDU-Alt-Pankow zu dem Abend und hier ein weiterer von Gerhard Lenz auf seinem Blog, vielen Dank auch an die Fotos, die von ihm stammen. CDL Berlin 2Herzlichen Dank auch an die Dame von der Piraten-Partei im Publikum für ihren emotinalen Beitrag, der gezeigt hat, dass die Frauen- udn Familienfrage keine parteipolitisch ist, sondern dass wir als Eltern und vor allem als Mütter völlig losgelöst von politischen Strömungen auf den gleichen Nenner kommen.

Nov

20

2013

FDP-Werkstattgespräch im Landtag NRW- hitzig!

FDP Werkstattgespräch Lindner, Kelle u.a.Bei der FDP ist noch Grund für Hoffnung, dass Frauenpolitik auch jenseits von Quoten denkbar ist. Danke an Susanne Schneider, MdL, für die Einladung zu dieser Diskussionsrunde. Es war eine Debatte mal wieder ganz nach meinem Geschmack. Kontrovers, hitzig, auf den Punkt. Mein persönliches Highlight des Abends, die Frage der jungen Ingenieurin und Mutter von drei Kindern aus dem Publikum an die Gleichstellungsbeauftrage der Heinrich Heine Universität, Sandra Grätz, ob ihr Budget nicht für was sinnvolles ausgegeben werden könnte. Ganz groß auch der ältere Herr, der mir erklärte, ich sei als typisch deutsche Frau schon deswegen unemanzipiert, weil ich den Familiennamen meines Mannes angenommen habe - und es damit schaffte innerhalb von Sekunden den ganzen Saal gegen sich aufzubringen. Kleiner Tipp am Rande: Ich bin keine typisch deutsche Frau, ich hab vier Kinder und stamme aus Rumänien.
Schön war es, von der Arbeit von Dr. Silke Jansen, Leiterin „Public Affairs“ bei der Lanxess Deutschland GmbH zu erfahren, ihr Unternehmen macht sich explizit stark für Frauen, die nach langer Familienphase wieder in den Beruf wollen und sie wäscht all den Grundschulen ordentlich den Kopf, die geschlechtergetrennten Sachunterricht machen und das als Erfolg feiern.

Nov

15

2013

Und wieder Bayrischer Hof

München scheint in der Tat ein empfängliches Pflaster für meine Ansichten. Ob wohl doch was dran ist an der These, dass die Uhren in Bayern noch anders laufen? Die dritte Lesung in München, die zweite davon im Bayrischen Hof. Herzlichen Dank an Dr. Liane Bednarz für die Einladung und Organisation und auch den wunderbaren Ausklang bis nachts um zwei in Falk`s Bar mit dieser phantastischen Stuckdecke. Im Frühjahr geht es dann noch zweimal nach München...

Nov

15

2013

Regel 7: Never offer a compromise

Das großartige an Veranstaltungen wie diesen ist es, dass man nicht nur die eigene Meinung los wird, sondern auch eine Menge selbst lernen kann. Wie zum Beispiel die Verhandlungsregel Nummer 7 nach Matthias Schranner: "Never offer a compromise". Hart durchzuhalten, aber anscheinend erfolgreich. Der Workshop "I do it my way" des Negotiation Institute - Schranner AG in München war so eine Veranstaltung mit viel Erkenntnisgewinn. Ein ganzer Saal Frauen, Thema: Schwierige Verhandlungen, in der Regel mit Männern. Ganz großes Kino war übrigens Prof. Dr. Jens Weidner zur Frage, mit welchen Methoden Männer Mitkonkurrentinnen ausknocken. Wir haben Tränen gelacht über soviel entwaffnende Ehrlichkeit. Bei so vielen Businessdamen aus dem oberen Management landet die Debatte automatisch während der Podiumsdiskussion bei der Frauenquote.  Probeabstimmung im Saal - Ergebnis: Ca. 90 Prozent DAGEGEN. Na geht doch :-) Zitat einer der Anwesenden, die im Management in der Automobilbranche arbeitet: "Die Frauen, die durch interne Firmenquoten bei uns befördert werden, nehmen die Herren gar nicht ernst". Das ist die traurige Wahrheit. Mehr zum Thema Frauenquote übrigens aktuell in meinem Interview-Debut mit der Huffington Post und zwar hier: "Birgit Kelle über die Frauenquote: "Möglicherweise das perfideste Instrument zur Unterdrückung der Frau"

Nov

11

2013

"Starke körperliche Schmerzen"

Zahlreiche Zuschriften von Vätern, aber vor allem Müttern erreichten mich nach dem Interview in der FAS unter dem Titel "Eltern zweiter Klasse". An dieser Stelle möchte ich jedoch die einzige negative Reaktion würdigen, die mich bislang erreichte, weil ich sie erstaunlich, aber auch zugleich erhellend finde. Vera Schroeder, Chefredakteurin des Familienmagazins (!) NIDO twitterte mir öffentlich zu, mein Frauenbild bereite ihr "starke körperliche Schmerzen". Also mein Einstehen für eine Wahlfreiheit für Mütter, mein Wunsch, das Frauen ihr Leben selbst bestimmen können, was einschließt, dass sie sich selbst um ihre Kinder kümmern können, das bereitet "körperliche Schmerzen". Möglicherweise sind solche Reaktionen, gerade auch von Frauen, das größte Problem, das wir in dieser ganzen Familiendebatte haben. Sie zeigt leider sehr deutlich, dass wir keine Vielfalt haben in der Familienpolitik und bestätigt, was ich in diesem Interview selbst gesagt habe: "Frauen zwingen andere Frauen", Und deswegen sind Reaktionen wie diese der beste Grund, weiter zu machen. Denn erst wenn es möglich ist, dass der Lebensentwurf Hausfrau und Mutter gleichberechtigt neben dem der Karrierefrau steht, haben wir gesellschaftliche Gleichstellung innerhalb der Frauen.

Nov

10

2013

Eltern zweiter Klasse

FAS Interview Birgit KelleDie Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat mich zum Gespräch gebeten über mein Buch. Und gleich zum Einstieg in das Interview eine Klischeefrage: "Frau Kelle, wieviele Betten haben Sie heute schon gemacht?" - Die Antwort ist einfach: "Keine". Es gibt wichtigeres im Leben und "gemachte Betten" sind mir ja auch in Bezug auf die Frauenquote schon immer ein Dorn im Auge :-). Das Interview ist leider bislang noch nicht online zu lesen. Ich reiche es nach, sobald dies möglich ist.

Nov

27

2013

Vortrag Frankfurt: Mehr Freiheit für Familie wagen

Die Freien Wähler im Frankfurter Römer haben mich an den Main eingeladen, um über die Frage zu diskutieren, wie wir mehr Freiheit für Familien schaffen und ihr damit auch mehr Raum geben in unserer Gesellschaft. Zum Einstieg hier mein Artikel, der kürzlich in der WirtschaftsWoche erschien. Was in einer Gesellschaft geschieht, wenn Familie tatsächlich auf dem Rückmarsch ist - und wir sind teilweise schon auf dem Weg dorthin - hatte ich einst in meiner Kolumne "Was kommt, wenn Familie geht?" bei THE EUROPEAN beschrieben. Auf eine spannende Diskussion in Frankfurt!


Termin: 27. November 2013, 19-22 Uhr
Ort: Saalbau Titus-Forum, Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt am Main, Kleiner Saal

Nov

22

2013

Hauptstadt-Lesung

Besten Dank an die CDL Berlin, die CDU Prenzlauer Allee, die CDU Alt-Pankow und die Junge Union Pankow, die mich in Gemeinschaftsproduktion eingeladen haben, mein Buch in der Hauptstadt vorzustellen und darüber zu diskutieren. Und dann auch noch mitten im Prenzlauer Berg, bekanntlich die Hochburg der "Latte-Macchiato-Mütter“, wenn man einschlägigen Medien Glauben schenken möchte.


Termin: 22. November 2013, 19 Uhr
Ort: Herz-Jesu-Pfarrsaal, Eingang: Schönhauser Allee 182, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg -Platz, U 2).:
Programm:
Begrüßung: Stefan Friedrich, Landesvorsitzender CDL Berlin  und CDU-Bürgerdeputierter
Lesung Birgit Kelle
Podiumsdiskussion unter Moderation von Christine von Leuckart, Stiftung Wert der Freiheit gGmbH mit Birgit Kelle, CDU-Stadtrat Dr. Torsten Kühne, CDU-Bürgerdeputierter Stefan Friedrich
Öffnung des Podiums für Fragen der Gäste
Schlußwort: Dr. Torsten Kühne, CDU-Ortsvorsitzender Prenzlauer Allee
Im Anschluss kleiner Empfang

Nov

2

2013

Rezension aus dem "Blätterwald"

Unter Studentinnen ist die Bewertung meiner Standpunkte in der Regel sehr ambivalent vor allem seit sich die Gender-Mainstreaming-Studien durch die Universitäten wühlen. Umso mehr freut mich diese Rezension einer, wie sie selbst sagt "büchersüchtigen" Bloggerin und Studentin, die sich mein Buch vorgenommen hat. Das Beste: Sie liest nicht zwischen den Zeilen, sondern, was ich wirklich schreibe, ergo auch denke. Zitat: "Man sollte Birgit Kelle nicht falsch verstehen – und wenn man das Buch aufmerksam liest, kann man das auch nicht – sie fordert keine Rückschritte, was die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau anbelangt. Sie verlangt lediglich, das ein jeder – egal welches Geschlecht er haben mag – die Freiheit zugestanden bekommt, über sein eigenes Leben und sein Familienleben selbst entscheiden zu dürfen, anstatt sich etwas vom Staat oder angeblich gutmeinenden Meinungsführern vorschreiben zu lassen. Birgit Kelles Buch ist ein Plädoyer für größtmögliche Vielfalt in den Lebenswegen und gegen die Bevormundung durch andere, die meinen, doch so viel besser zu wissen, was gut für den Einzelnen ist. Und es ist ein Plädoyer für die Familie." Besten Dank also liebe "Estel90", wer auch immer du sein magst. Die ganze Rezension findet sich unter diesem Link.

Okt

26

2013

Mission: Meinungsfreiheit

Das war mal eine Debatte ganz nach meinem Geschmack, auch wenn wir uns definitiv nicht einig geworden sind auf dem Podium bei den Bayreuther Dialogen. Thema: „Man wird ja wohl noch sagen dürfen…! – Zensieren wir uns zugrunde?“ mit Dr. Gregor Gysi, Birgit Kelle, Prof. Peggy Piesche, Dr. Camilla Krebsbach-Gnath und dem unerschütterlichen Moderator Dr. Michael Rutz. Und ja, definitiv: manche Dinge darf man nicht nur sagen, man muss es sogar in einem freien Land.

Okt

24

2013

Die nächsten Termine

Nachdem die List der Anfragen für Buchvorstellungen, Diskussionen und Lesungen jetzt schon bis ins Frühjahr 2015 reichen, hier eine kleine Aufstellung der nächsten Veranstaltungen, an denen ich teilnehme. Freue mich auf rege Teilnahme auch der zahlreichen FB-Freunde, die immer mal anfragen, wo ich denn wann bin:


 


26. OKTOBER 2013: BAYREUTHER DIALOGE



Im Rahmen der Bayreuther Dialoge findet am 26. Oktober eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Man wird ja wohl noch sagen dürfen…! – Zensieren wir uns zugrunde?“ im Evangelisches Bildungswerk Bayreuth statt. Die Frage, wo die Grenzen der freien Meinungsäußerung, aber auch der Political Correctness liegen sollten, wird dabei im Mittelpunkt stehen.  Mitdiskutieren werden:

Dr. Gregor Gysi, Jurist und Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE
Dr. Camilla Krebsbach-Gnath, Soziologin
Birgit Kelle, Journalistin und Publizistin
Dr. Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
Moderiert wird die Diskussion von Prof. Michael Rutz.
Der Eintritt ist frei. Weitere Infos zu den Podiumsteilnehmern finden sich hier


 


29. OKTOBER 2013: E-CAFE GIESSEN.TV

Darf man das so sagen als Frau oder ist das Sexismus in die andere Richtung?: Eine Sendung mit lauter schönen Männern! Thema: "Die Magie der Partnerwahl - Manipulation oder Eroberung?" Aufzeichnung der Sendung, die live im Internet zu sehen ist, im Rathaus in Gießen, Einlass ab 19.30 Uhr. Beginn: 20 Uhr. Es diskutieren:
Jan "der Bachelor" Kralitschka, Model und TV-Darsteller
Andreas Baranowski, Diplom-Psychologe mit Fachschwerpunkt der Partnerwahl
Birgit Kelle, Journalistin und Publizistin
Mathew Lovel, Pick-Upper und Flirtcoach
Die ganze Sendung live oder als Stream ab 20 Uhr auf der Internetseite: www.e-cafe.tv



 14. NOVEMBER 2013: BUSEZU-LESUNG IN PFORZHEIM

Nachdem mich das Schaufenster dieser Buchhandlung, dekoriert mit Bluse (!) so begeistert hat (siehe weiter unten auf dieser Seite), haben wir uns nun zu einer Lesung zusammengetan. Ich werde als am 14. November 2013 ab 19 Uhr in Pforzheim von meinem Buch erzählen und freue mich auf die immer spannenden Diskussionen im Anschluss. Veranstaltungsort: Christliche Buchhandlung der Pforzheimer Stadtmission, Baumstrasse 6-8, 75172 Pforzheim, auch zu finden unter diesem Link


 


15. NOVEMBER 2013: WORKSHOP "ERFOLGREICH VERHANDELN"

Ein Kongress der Schranner AG für Frauen rund um das Thema wie verhandele ich als Frau, wie trete ich auf als Frau und wie komme ich als Frau zum Erfolg. Mein Vortrag auf der Konferenz ist von 11 bis 11:30 Uhr danach gibt es eine Podiumsdiskussion mit Birgit KelleMaren Lorth, selbständige Unternehmensberaterin und Matthias Schranner, Vorstandsvorsitzender des Negotiation Institutes AG in Zürich. Veranstaltungsort: Rocco Forte Hotel The Charles, München. Weitere Informationen, das Programm und die Formulare zur kostenpflichtige Anmeldung gibt es hier.


 


15. NOVEMBER 2013: BLUSEZU IM BAYRISCHEN HOF MÜNCHEN

Weil es so schön war, wieder eine Buchvorstellung im München, und wieder im gemütlichen Palaiskeller des Hotel Bayrischer Hof. Der Hirsch dort an der Wand wird langsam zu meinem besten Freund und er ist auch wirklich beeindruckend. Diesmal komme ich auf Einladung von Adelheid Hochreiter, Sandra Putschögl und Dr. Liane Bednarz, die zu ihren Vortragsabenden in München bereits zahlreiche meiner Kollegen wie Matthias Matussek oder auch Jan Fleischauer zu Gast hatten. Ich freue mich sehr auf den Abend! Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei. Anmeldung bitte bei Dr. Liane Bednarz unter: liane.bednarz@web.de


 


9. NOVEMBER 2013 KONRAD ADENAUER STIFTUNG


In der Veranstaltungsreihe "Handlungsauftrag Demographie" geht es bei diesem Politischen Salon der Konrad Adenauer Stiftung in Mainz, den ich moderieren darf, um die Fragen nach einer gerechten Familienpolitik. Nach den Impulsvorträgen gibt es eine Diskussion. Zum Thema "Familienpolitik als Zukunftspolitik" sind folgende Gäste eingeladen:
Prof. Dr. Kurt Biedenkopf, ehem. Ministerpräsident des Freistaates Sachsen: "Wie können wir es schaffen, Familien gerecht zu behandeln?"
Katherina Reiche, MdB: "Was können wir von einer christdemokratischen Familienpolitik erwarten?"
Susanne Conrad, ZDF: "Kinder sind unsere Zukunft"
Moderation: Birgit Kelle, Vorsitzende Frau 2000plus e.V.
Termin: 9. November 2013 von 10 bis 14 Uhr. Ort: Erbacher Hof, Ketteler-Saal, Grebenstr. 24-26, Mainz.


 


20. NOVEMBER 2013: WERKSTATTGESPRÄCH IM LANDTAG NRW


Das könnte in der Tat eine sehr interessante Diskussion werden! Auf Einladung der FDP-Fraktion im Landtag NRW diskutieren wir das Thema "Quote ist Quatsch!? - Innovative Frauenförderung". Und ich fürchte, ich muss Christian Lindner bei dieser Gelegenheit einmal fragen, was genau die FDP noch unter "gesellschaftlicher Liberalität" versteht....
Ablauf:
18.30 Uhr Begrüßung durch Christian Lindner MdL, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen
19.00 Uhr Impulsvorträge und Diskussion:
Dr. Silke Jansen, Leiterin „Public Affairs“, Lanxess Deutschland GmbH
Sanda Grätz, Gleichstellungsbeauftragte, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Birgit Kelle, Autorin und Journalistin
Moderation: Susanne Schneider MdL, Sprecherin für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation
20.30 Uhr Get together und Imbiss


Wichtig: Da die Veranstaltung im Landtag NRW stattfindet, ist eine Anmeldung zwingend erforderlich unter: . Weitere Infos unter diesem Link


COMING SOON:


22. November 2013 Berlin


27. November 2013 Frankfurt


17. Januar 2014 Herzogenrath


19. Januar 2014 Bergkamen


24. Januar 2014 Siegen-Wittgenstein

Okt

23

2013

Talk am Dom Fulda

Eine kleine Nachschau der Sendung Talk am Dom in Fulda ist jetzt online. Ein Gespräch über die Themen meines Buches und die Erfahrungen mit der Toleranzfraktion im Internet, auch Mob genannt, der nach TV-Sendungen mit pawlowschem Reflex über mich herfällt. Den Mitschnitt findet man unter diesem Link.

Okt

21

2013

Bluse aufmachen erlaubt

Bei Amazon wird mein Buch leidenschaftlich besprochen, bereits 32 unterschiedliche Rezensionen sind online, die meisten sind sehr positiv einige wenige negativ. Diese hier unter dem Titel "Applaus, Applaus, aber die Bluse aufmachen ist trotzdem erlaubt"  fiel mir gerade ins Auge und gefällt mir besonders gut im Fazit: "Das Buch von Birgit Kelle ist auf alle Fälle lesenswert. Sie belebt auf charmante und humorvolle Art die von der bundesdeutschen Meinungsbesitzerszene dominierte Debatte zum Thema Geschlechterfragen. Man darf aber auch nicht zuviel erwarten. Es ist so, als ob Kelle mit einem lustig bunten Segelflugzeug in den schwer gesicherten feministischen Luftraum eingeflogen ist. Sie hat damit zu verstehen gegeben, daß die weiblichen und männlichen Feministen die Lufthoheit in der Debatte nicht gepachtet haben. Auch wenn es nur ein sympathisch frecher Aufklärungsflug war, hat sie ihren Applaus verdient."
Die ganze Rezension und auch alle weiteren finden Sie hier unter diesem Link.

Okt

17

2013

"Muffinbäckerinnen"

Man kann ja froh sein, wenn ein Hochglanzmagazin wie MYSELF ausgerechnet in seiner Jubiäumsausgabe (100!) tatsächlich das Wort "Hausfrau" unterbringt. Unter der Überschrift "Mütteralarm - Die neue Imagedebatte der Hausfrauen" hat die Redaktion zumindest erkannt, dass es offenbar Frauen gibt, die dieses Dasein als glücklich empfinden und nicht weiter hinnehmen wollen, dass man über sie herzieht. Leider lässt sich auch diese Redaktion dennoch promt dazu hinreißen, diese Frauen als "Muffinbäckerinnen" zu bezeichnen. Soweit also Glückwunsch liebe MYSELF-Redaktion, diesen Begriff hatte ich noch nicht auf der Diffamierungsskala und danke, dass ihr mein Buch zitiert habt:  "Die Journalistin und vierfache Mutter Birgit Kelle, 38, empört sich in ihrem Buch "Dann mach doch die Bluse zu" (Adeo) über das miese Image der Hausfrauen." Genau, so ist es, und dieser Beitrag zeigt, es ist noch viel zu tun.

Aber jetzt mal im Ernst: Dies Foto geht doch gar nicht. Immer, wirklich immer, wenn es um das Thema Hausfrau geht, werden die alten Fotos aus den 50ern aus den Archiven gekramt, so als hätte man seit 60 Jahren kein Exemplar dieser angeblich aussterbenden Rasse mehr vor die Linse bekommen. Spätestens seit der TV-Serie "Desperate Housewives" sollte es doch zumindest Fotomaterial in Farbe geben. Aber so in schwarz-weiß ist es natürlich viel einfacher, alte Klischees zu bedienen....

Okt

14

2013

"Schlitten fahren" mit Feministinnen

Dieses Lob freut mich besonders: Andreas Unterberger, ehemals Chefredakteur von "Die Presse" und "Wiener Zeitung" schreibt den meistgelesenen politischen Blog Österreichs und hat mein Buch gelesen: "Wenn ich mir, wenn ich Österreich etwas wünsche, dann ist es, auch hierzulande einmal nicht nur Politikerinnen wie Schröder, sondern auch so brillante Autorinnen wie die deutsche Kolumnistin Birgit Kelle zu finden. Diese fährt regelmäßig mit brillanter Feder mit den Feministinnen Schlitten. Und wenn ich den Lesern etwas wünsche, dann ist es, dass sie selbst das neue Kelle-Buch „Dann mach doch die Bluse zu“ in die Hände bekommen." - Danke der Herr! 

Okt

11

2013

Frankfurter Buchmesse

Na gut, ich muss zugeben, das Foto hat etwas vom doppelten Lottchen, aber ich freue mich wirklich sehr auf die Buchmesse in Frankfurt mit dem ersten eigenen Buch. Mein Verlag hat schon aufgerüstet und was sagt meine fünfjährige Tochter bei Anblick des Fotos: Mama bist du groß! Ja, du auch Kleines, du bist die Größte :-)

Okt

9

2013

Linzer Abend


Zum Abschluss der Österreich-Tour noch ein Abend in Linz. Leider nicht viel von der Stadt gesehen, aber die Location kann ich jedem Linz-Besucher nur weiter empfehlen. Das JOSEF, Brauhaus und Szenebar direkt an der Fußgängerzone. Ein Zusammenfassung, alle Bilder aus Wien, Salzburg und Linz, sowie ein paar Audiomitschnitte gibt es unter diesem LINK. Herzlichen Dank an meinen Linzer Moderator Gerhard auch für die zahlreichen kulinarischen Geschenke, die ich nur mit Mühe noch in meinem Koffer untergebracht habe!

Okt

8

2013

Salzburg Rockt!

Volle "Stuben" am Abend in Salzburg in der "Weisse". Über 70 Leute drängen sich in einem Raum für 40, dafür war es gemütlich, wenn auch unerträglich heiß. Unter dem Hirschgeweih war es ein lange Nacht, bis der Kellner mehrfach zur letzten Runde mahnte. Aber es gab ja auch so viel zu diskutieren! Randvoll mit Mozartkugeln geht es heute weiter nach Linz zum dritten Abend in Folge.

Okt

8

2013

BELLA und TINA packen das Mütterthema an


Gleich zwei Frauenzeitschriften widmen sich in dieser Woche meinem Buch und der Frage, was Muttersein bedeutet, ob es ausreicht für ein erfülltes Frauenleben. Bei Bella widerspricht mir Frau Schöneberger, aber wie heißt es so schön: Jedem das seine!

Okt

8

2013

Blusezu heute ganz groß in der "Kleine Zeitung"

Passend zu meiner Lesereise in Österrich bringt die gar nicht so kleine "Kleine Zeitung" heute eine Doppelseite zu meinem Buch. Zitat: "Schluckauf bekommt da nicht nur die Grande Dame des Feminismus, Alice Schwarzer. Nach Luft ringen auch Frauenpolitikerinnen, wenn Birgit Kelle in TV-Talkshows Frauenrechtlerinnen diktatorisches Verhalten vorwirft. Weil sie die Rolle der Vollzeitmütter nicht akzeptieren." In Österreich scheine ich doch einige Freunde zu haben. Oder heißt es jetzt Freund_*Innen? Richtig erkennt die Autorin des Artikels: "Mit ihrem Ruf nach einer neuen Bewertung von familiärer Erziehungsleistung betritt die 38-Jährige ein ideologisches Minenfeld." - Aber liebe Österreicher, so werden Diskussionen auch erst richtig interessant!

Okt

7

2013

Blusezu goes Wien

Österreich muss man lieben! Allein schon die Sprache strahlt soviel Gemütlichkeit aus, dass man sich sofort niederlassen möchte zu einem Haferl Kaffee. Oder zu einem "Stamperl". Bei "Theologie vom Fass" am Abend in Wien gibt es vor dem Stamperl klassisch erstmal zwei "Halbe". Der wunderbare Gewölbekeller war völlig überfüllt und wir haben viel gelacht über offene Blusen, neue Männer und alte Klischees. Ein herzlicher Dank auf diesem Weg an meinen Moderator Max, auch für das "Würstel" um Mitternacht und die musikalische Begleitung von Gunnar - ich habe noch nie einen Novizen gehört, der so singen kann! Ich komme gerne wieder nach Wien, jetzt geht es aber gleich weiter nach Salzburg in eine neue Runde.

Okt

7

2013

Schluss mit "Tittenbonus"

Schluss mit "Tittenbonus"Passend zur Österreich-Leserreise hat die österreichische Zeitung Der Standard meine Kolumne "Schluss mit Tittenbonus" von The European übernommen, nun wird unter dem Artikel online heftig diskutiert. Freue mich auf Wien, Salzburg und Linz in den nächsten drei Tagen. Für meine österreichischen Freunde hier noch einmal die Termine und Locations:




7. Oktober, 20 Uhr, Wien, Melker Stiftskeller, Schottengasse 3, 1010 Innere Stadt, Wien
8. Oktober, 20 Uhr, Salzburg, die weisse // sudwerk, Rupertgasse 10, 5020 Salzburg
9. Oktober, 20 Uhr, Linz, JOSEF, Landstraße 49, 4020 Linz

Sep

19

2013

Endlich was anzuziehen!

Signum LogoSeit ich BLUSE ZU geschrieben habe ist es immer wieder herrlich zu beobachten, dass bei öffentlichen Auftritten alle a) darauf achten: Trägt sie eine Bluse? Und b): Ist sie denn zu? - Eine echte Herausforderung für meinen Kleiderschrank, denn bekanntlich haben Frauen ja nichts anzuziehen (Achtung Klischee!) und davon einen ganzen Schrank voll. Mein Dank geht heute also an meinen neuen freundlichen Blusenliferanten, die Firma Signum. Freundlicherweise hat man mich mit Blusen versorgt. Einen herzlichen Dank, liebes Signum-Team!

Sep

18

2013

Müttertreff beim SAT.1-Frühstücksfernsehen

Birgit Kelle und Simone Panteleit beim SAT.1 FrühstücksfernsehenKeine Frage, in dieser Sendung war die Geburtenquote der Beteiligten weit über Durchschnitt. Moderatorin Simone Panteleit und ich bringen es gemeinsam auf acht Kinder! Ein Frauengespräch über Bluse zu, Hausfrauen, Kinder und Karriere. Hier die Sendung noch einmal zum nachschauen: SAT.1-Frühstücksfernsehen vom 18. September 2013

Sep

18

2013

Der Mob tobt bei Twitter

Man werfe das Reizwort "Homoehe" in eine TV-Runde und wie ein Pawlowscher Reflex greifen die Menschen in die Tastatur. Noch während der Sendung Markus Lanz tobte der Twitter-Mob sich gehörig aus über diese wirklich böse Birgit Kelle, die ganz unbelehrbar daran festhält, dass Kinder möglichst bei einem Vater und einer Mutter groß werden sollten, wenn es denn möglich ist.
Immer wieder schön zu sehen, wie diejenigen, die von mir mehr Toleranz fordern, selbst verbal völlig entgleisen, wenn man ihre Meinung nicht teilt. Hier ein Best-Of von der Toleranzfront bei Twitter:
Ewiggestrige dumme Kuh ++ manchmal haben Frauen ein kleines bisschen Haue verdient ++ selbstgerechtes, hysterisches Weib ++ diese Frau ist so böse ++ wer die Kelle kennt ist befürworter der vorgezogenen Sterbehilfe ++  Birgit Kelle ist die Nichte des Teufels ++ Talentdetonation der Dummheit ++ du bist unfickbar ++ diese Hexe würde auch mit Quote keinen Job bekommen ++ kann die Hexe nicht mehr ertragen, muss abschalten, ++ die alte Kuh ++ dümmliche CDUBratze ++ Lanz, stopf dieser Frau endlich das Maul ++


 

Sep

17

2013

Männerversteherin trifft Frauenversteher

Biggi und AtzeGemeinsam mit Atze Schröder vor der Kamera in der Sendung Markus Lanz (hier der Link zum immer wieder schauen). Obwohl ich gegen Quoten bin, hatte ich wohl die Position der Quotenfrau in dieser Sendung an der Seite von Ulrich Wickert, Uwe-Karsten Heye und Patrick Pronk. Entsprechend dann die Diskussion zur Frauenquote. Ich kann gar nicht sagen, wie leid ich es immer bin, dass mir die Herren der Schöpfung ständig erklären, warum ich dringend eine Quote brauche, um das zu erreichen, wofür sie selbst selbstverständlich keine Quote brauchen. Eine perfidere Form des Patriarchats gibt es wohl nicht.


Eine wichtige Information noch für die Ladies: Atze sieht ohne Perücke wirklich gut aus :-) Aber ich muss doch noch ein Hühnchen mit ihm rupfen wegen seines Buches und den wenig vorteilhaften Mutti-Beschreibungen vom Spielplatz.


 

Sep

16

2013

Muntere Lesung in Dorsten

So machen Lesungen Spaß: Muntere Diskussion von zweieinhalb Stunden heute abend in Dorsten auf Einladung von Sven Volmering, CDU. Ich fürchte er kam nicht so viel zu Wort, aber so ist das nun mal, wenn Frauen diskutieren... Danke für den Blumenstrauss Sven!

Sep

14

2013

Immer wieder Österreich

nachrichten.at screenshotDa hab ich anscheinend einen Stein ins Rollen gebracht, in Österreich wird zunehmend über Blusezu diskutiert. Das Thema Hausfrau ist dort noch viel präsenter als in Deutschland, da in unserem Nachbarland im vergangenen Jahr die von mir im Buch zitierte Studie veröffentlicht wurde, wonach sich die Hälfte aller jungen Frauen vorstellen können, als Hausfrau zu leben, wenn der Partner genug verdient. Das muss ein Alptraum für Feministinnen sein.

Sep

12

2013

Solche Schaufenster gefallen mir!

Schaufenster Pforzheim BlusezuDas ist mal eine schöne Idee: Heute morgen entdeckte ich bei Facebook dieses Bild einer Buchhandlung in Pforzheim, die offenbar dem Blusezu-Fieber komplett verfallen ist. Gefällt mir sehr gut und wäre auch für andere Schaufenster toll, liebe Buchhändler. Blusen habe ich noch genug anzubieten, sollte es daran mangeln....

Sep

8

2013

Blusezu schwappt auch nach Österreich

DiePresse ÖsterreichAnruf aus Wien am Sonntagmorgen. Freunde gratulieren zur Titelgeschichte in der österreichischen Sonntagszeitung Die Presse. Im Netz findet sich der Text ebenfalls. Die Autorin hat sich offenbar intensiv mit meinem Buch auseinander gesetzt. Die Rezension unter dem Titel "Hausfrauen, hört auf euch zu entschuldigen" finden Sie hier. Zitat: "Das ist kein Uraltplädoyer für das Hausfrauendasein. Birgit Kelle ist das frische Gesicht eines alten Unbehagens, das kein Alter hat. Unbehagen, da man als Frau, die sich entscheidet, mit ihren Kindern länger als das gesellschaftlich als „angemessen“ angesehene Mindestmaß hinaus zu Hause zu bleiben, scheel angesehen wird. Da man in Verdacht steht, faul zu sein, feige, dumm, ein Opfer."

Sep

6

2013

"Mutti macht mobil" - so ist es!

Mutti macht mobil - TAZWer hätte das gedacht? Die linksalternative TAZ widmet mir und meinem Buch eine ganze Seite. Unter der Überschrift "Mutti macht mobil" eine faire Auseinandersetzung, natürlich mit ein paar ordentlichen Breitseiten, aber was verschmerzt man nicht alles für dieses Fazit. Zitat: "Kelle bittet mit ihrem sehr persönlich geschriebenen Buch jene Frauen und Männer wieder zurück an den Verhandlungstisch, die sich bisher überrollt fühlten von dieser oft nervenaufreibenden – auch von immer mehr Frauen als aggressiv empfundenen – eingefahrenen feministischen Dialektik. „Dann mach doch die Bluse zu“ hat das Zeug, eine von Alice Schwarzer, Bascha Mika oder Elisabeth Badinter dominierte Debatte zu beleben – und tatsächlich zum Bestseller zu werden. Einem längst überfälligen."

Sep

4

2013

Die Debatte ist eröffnet

Gallische DörferFocus Online machte den Anfang: Unter dem Titel "Hirn oder Hintern - Frauen müssen sich entscheiden, was sie betonen wollen" ein goßes Interview am 30. August. Sofort entbrannte eine heftige Debatte. Focus fasste die Kommentare in einem weiteren Artikel zusammen. Fazit: "Publizistin Birgit Kelle rechnet in einem Buch ab: mit Feministinnen, die Frauen als Dauer- Opfer darstellen – und Politikern, die das Dasein als Hausfrau und Mutter als gescheitertes Lebensmodell ächten. Vielen FOCUS-Online-Usern spricht das aus der Seele."

Am 1. September ein Vorabruck in der Welt am Sonntag. Unter dem Titel "Alles ändert sich, wenn man Mutter wird" ein Auszug aus Kapitel 2 meines Buches. Das Mütter-Thema bewegt.

Am 2. September ein Interview mit dem Ludwig von Mises Institut. Besonders gut gefällt mir die Titelzeile: "Wir brauchen mehr gallische Dörfer. Jede Familie ein Widerstandsnest gegen das Kollektiv".


Mit Freiewelt.net sprach ich am 3. September: "Gegen den Einheitsbrei in Sachen Frauen- und Familienpolitik:  "Es gibt kein wir und so viele Meinungen, wie es Frauen gibt. Wir tun nur immer so, als gäbe es die eine richtige Frauenpolitik und das eine richtige Frauenleben. Das Frauenkollektiv ist tot, sollte es jemals existiert haben. Dennoch machen wir in Sachen Frauen- und Familienpolitik nur Einheitsbrei."


In der Zeitung Die Welt dann am 4. September ein Interview zum Thema: "Hausfrauen dürfen öffentlich beleidigt werden" und was Alice Schwarzer mir bedeutet: "Frau Schwarzer hat ihr ganzes Leben dafür gekämpft, dass die Männer den Frauen nicht mehr vorschreiben dürfen, wie sie zu leben haben. Das ist verdienstvoll. Was wir Frauen aber alle nicht geahnt haben, ist, dass Frau Schwarzer und ihr Entourage jetzt diejenigen sind, die uns Vorschriften machen wollen."

Sep

1

2013

Blusezu goes Dirndl

DirndlgateBirgit Kelle und Alexander Dobrindt CSUWeißbier morgens um 11? Ich muss in Bayern sein. Mehr als 100 Gäste beim CSU-Stammtisch in Landsberg am Lech. Eine tolle Diskussion über Gott und die Welt mit CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt, Alex Dorow, MdL, dem Journalisten Martin Lohmann und Bürgermeister Josef Loy. Ich habe den Anlass für ein persönliches Coming Out genutzt: Das erste Mal Dirndl. Gefällt mir...

Aug

31

2013

Unter Freunden beim Kongress Freude am Glauben

Birgit Kelle Kongress Freude am Glauben


Ich gebe zu, ich war leicht verlegen. Voller Saal und Standing Ovations kenne ich noch nicht. Beim Kongress "Freude am Glauben" in Augsburg vor 700 Leuten ist man aber unter Freunden. Danke, und ich komme gerne wieder. Eine Zusammenfassung meiner Rede dort gibt es übrigens unter diesem Link zu lesen: "Birgit Kelle über Ehe Familie und Politik"Signierstunde


Danach erste Signierstunde und die Erkenntnis: Es gibt sehr viele Familien mit vier Kindern. Besonders berührend: Eine ältere Dame kommt zu mir mit den Worten: "Frau Kelle, ich habe 25 Jahre auf Ihr Buch gewartet". Da hat man kurz einen Kloß im Hals. Schön zu wissen, dass so viele Frauen genauso denken wie ich. Dieses Buch ist für euch alle geschrieben, die ihr mir eure Geschichten seit Jahren zuschickt.

Aug

30

2013

Buchvorstellung München - Endlich auf dem Markt!

Domspatz 2Domspatz 1Es ist doch ein besonderer Moment, das erste eigene Buch vorstellen zu können. Ein großartiger Abend in München bei Ragg`s Domspatz Soirée. Besonders schön: Meine Eltern sind überraschend da. Sie hatten sich unter falschem Namen angemeldet und sind über 500 Kilometer gefahren, um heute mit dabei zu sein. Überraschung gelungen! Herzlichen Dank auch an Dr. Liane Bednarz für die gelungene Moderation, und dass wir den Beweis antreten konnten: Es gibt Facebookfreunde auch im realen Leben.

Aug

17

2013

Volles Zelt in Pfaffenhofen

Prayerfestival 2013Bis auf den letzten Platz besetzt war der Workshop von Birgit Kelle beim Internationalen Prayerfestival in Pfaffenhofen. Vornehmlich junge Frauen waren gekommen, um über Gender Mainstreaming zu diskutieren – „kein Glücksversprechen, sondern eine Horrorvision“, wie die Referentin diese Ideologie bezeichnete, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bestreitet. Jede Frau, die Kinder hat, wisse, dass das grober Unfug sei, sagte Kelle und berichtete von eigenen Erfahrungen bei der Erziehung ihrer vier ... weiterlesen Kinder. Mit einem Appell an ihre Zuhörerinnen, sich der Herausforderung durch die Gender-Ideologen offensiv entgegenzustellen, und langhaltendem Beifall endete eine überaus stimmungsvolle Veranstaltung.